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AutoimmunkrankheitenZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin, Immunologie

Große Gruppe von Krankheiten, die durch ein überaktives Immunsystem gekennzeichnet ist. Bei einer autoimmunen Erkrankung ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage, zwischen körpereigenen und körperfremden Strukturen zu unterscheiden. Der Körper greift dann sein eigenes Gewebe an, mit Hilfe von Immunzellen und Autoantikörpern. Das führt zu Entzündungen und Funktionsstörungen der betroffenen Organe (daher griech. auto "selbst").

Es gibt organspezifische Autoimmunerkrankungen, bei denen nur ein oder wenige Organe betroffen sind (z.B. die Bauchspeicheldrüse beim Typ-1-Diabetes, der "jugendlichen" Form des Diabetes mellitus) und die so genannten Systemerkrankungen (z.B. Kollagenosen, entzündliches Rheuma), bei denen der gesamte Körper betroffen ist.

Autoimmunerkrankungen betreffen etwa fünf Prozent der Menschen in den Industrieländern; inzwischen sind mehr als 80 dieser "Autoaggressionskrankheiten" bekannt.

Siehe auch: Hashimoto-Thyreoiditis , Lupus erythematodes , Multiple Sklerose , Myasthenia gravis , Lambert-Eaton-Syndrom

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Rezeptorassoziierte KrankheitenLevel 250 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemiePathobiochemie

Eine Reihe von Krankheiten sind auf Defekte in Rezeptorgenen zurückzuführen. Einige dieser Erkrankungen werden in dieser Lerneinheit vorgestellt und die Ursache des Defektes erläutert.

AutoimmundiagnostikLevel 240 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Autoimmunerkrankungen können jedes Organ des menschlichen Körpers betreffen. Dementsprechend vielfältig sind die Symptome dieser Krankheiten. Sehr häufig ähneln sie den Erscheinungsformen anderer Krankheiten und sind von diesen nur schwer zu unterscheiden. Zur Unterstützung bei der Diagnosestellung dienen hochspezifische laborchemische Methoden, die in diesem Kapitel beschrieben werden.

Autoimmunität - eine EinführungLevel 130 min.

BiochemieMedizinische Chemie und BiochemieImmunologie

Das Immunsystem ist ein sehr effektiver Schutz zur Abwehr von Krankheitserregern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es sich jedoch gegen den eigenen Organismus wenden. Oft entstehen daraus schwerwiegende Autoimmunkrankheiten wie die multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Diabetes Typ 1, Morbus Crohn oder die Zöliakie.