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AuswahlregelnZoomA-Z

Fachgebiet - Quantenphysik

Regeln, die besagen, ob Übergänge zwischen Quantenzuständen eines physikalischen Systems erlaubt oder verboten sind. Sie sind besonders wichtig bei optischen Übergängen und lassen sich mit gruppentheoretischen Methoden über die Charaktere gewinnen. Zur Herleitung von Auswahlregeln bei spektroskopischen Übergängen betrachtet man das Übergangsmatrixelement, welches in Fermis Goldener Regel auftaucht:

I=Ψf|μxE(t)|Ψi=E0excos(ωt)Ψf*μxΨidτmit dτ=dr1....dr2ElektronenkoordinatendR1...dRNAKernkoordinaten

Ist das Übergangsmatrixelement gleich Null, dann heißt der entsprechende Prozess verboten, ist es ungleich Null, dann ist der Übergang erlaubt. Bei der Beantwortung der Frage, ob ein Übergangsmatrixelement verschwindet, stellt die Gruppentheorie ein effektives Hilfsmittel dar. Allein anhand von Symmetriebetrachtungen kann festgestellt werden, ob Integrale verschwinden oder nicht, ohne dass man eine (häufig aufwendige) Berechnung durchführen muss.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Quantentheorie und Spektroskopie: Elektronen-Spektroskopie 1Level 230 min.

ChemieTheoretische ChemieQuantentheorie und Spektroskopie

Wichtige quantenmechanische Grundlagen der elektronischen Spektroskopie werden vorgestellt.

Quantentheorie und Spektroskopie: GrundlagenLevel 260 min.

ChemieTheoretische ChemieQuantentheorie und Spektroskopie

Wichtige quantenmechanische Grundlagen der Spektroskopie werden vorgestellt.

Quantentheorie und Spektroskopie: Elektronen-Spektroskopie 2Level 245 min.

ChemieTheoretische ChemieQuantentheorie und Spektroskopie

Die Symmetrien der Hückel-Molekülorbitale und der elektronischen Zustände von trans-Butadien werden bestimmt und die Auswahlregeln für elektronische Übergänge diskutiert. d-d-Übergänge in Komplexen werden besprochen, eine CI-Rechnung für angeregte Zustande von Ethylen durchgeführt und ein angeregter Zustand von Formaldehyd mit der CIS-Methode optimiert.