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AstrocytenZoomA-Z

Fachgebiet - Neurobiologie, Zellbiologie

Astrocyten (von griechisch astron "Stern" und cytos "Gefäß, Zelle") kommen in der Neuroglia (Binde- und Stützgewebe) des ZNS vor. Die deutsche Bezeichnung lautet Sternzellen. Es handelt sich um große Zellen mit zahlreichen, unterschiedlich langen Zellausläufern, die ihnen eine charakteristische sternförmige Gestalt verleihen. Aufgrund ihrer Größe werden sie zur so genannten Makroglia gerechnet.

Astrocyten können Phagocytose betreiben und dienen dem Stoffaustausch zwischen Blutgefäßen und Nervenzellen, mit denen sie in Verbindung stehen, und sind an der Ausbildung der Blut-Hirn-Schranke beteiligt. Wie andere Glia-Zellen sind Astrocyten im Gegensatz zu den Nervenzellen auch nach der Geburt noch vermehrungsfähig. So kommt es nach Verletzungen des Gehirngewebes durch starke Vermehrung der Astrocyten zur Ausbildung von so genannten Glia-Narben.

Abb.1

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Einführung in die NeurotransmissionLevel 260 min.

BiochemieSignal- und StofftransportNeurotransmission

Wie nimmt ein Organismus seine Umwelt wahr? Wie kann ein Organismus adäquat auf Reize reagieren?