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ArterioskleroseZoomA-Z

Fachgebiet - Medizin

Arteriosklerose (Synonym: Atherosklerose) ist der medizinische Fachterminus für die umgangssprachlich als Arterienverkalkung bezeichnete entzündliche Erkrankung. Es handelt sich um eine krankhafte Veränderung der Arterienwände, wobei diese verdicken und verhärten, was wiederum die physiologisch wichtige Elastizität der Gefäßwände herabsetzt und die Gefäße dauerhaft verengt.

Die Entwicklung beginnt mit einer Schwellung der innersten Zellschicht (Intima) der Gefäße unter Einlagerung von Lipoproteinen. Dieser Prozess wird Lipoidose genannt und ist noch reversibel. Auskristallisiertes Cholesterol lockt Fresszellen an, die ihrerseits einen Entzündungsprozess auslösen und damit den arteriosklerotischen Prozess in Gang bringen (Latz, E. (2010): NLRP3 inflammasomes are required for atherogenesis and activated by cholesterol crystals. In: Nature. 464 , 1357-1361). Im weiteren Verlauf kommt es zur irreversiblen Verhärtung (Sklerotisierung) der Gefäßwand, indem vermehrt Bindegewebe produziert wird. Als Faktoren, die diese Veränderungen begünstigen, gelten unter anderem: Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Nicotin, hohe Blutfettwerte und familiäre Disposition.

Die Verengung der Arterien hat Durchblutungsstörungen und ein erhöhtes Risiko zur Thromben-Bildung zur Folge. Die langfristigen medizinischen Folgen der Arteriosklerose hängen davon ab, welche Arterien betroffen sind. Bei einer Schädigung der Herzkranzgefäße kann es zum Herzinfarkt kommen, bei Befall von Hirnarterien steigt das Risiko eines Schlaganfalls und des Auftretens von Demenz-Symptomen.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Platin in der MedizintechnikLevel 145 min.

ChemieAnorganische ChemieChemie der Elemente

Für die Medizintechnik fertigt Heraeus wichtige Komponenten aus Metallen und Legierungen. Lesen Sie über die Rolle von Platin als Anwendung in Herzschrittmachern und zur Behandlung Aneurysmata.

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.

2.3 - Aspirin - KrankheitenLevel 260 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Diese Lerneinheit erläutert die medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und Prostaglandinen und somit der Aspirin-Wirkung (Hemmung der Prostaglandin-Biosynthese).