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Arrhenius-TheorieZoomA-Z

Fachgebiet - Allgemeine Chemie

1884-1887 von Arrhenius auf der Grundlage seiner Theorie der elektrolytischen Dissoziation (Ionentheorie) entwickeltes Säure-Base-Konzept:

Säuren sind Wasserstoff-Verbindungen (konstitutionelles Merkmal), die in wässriger Lösung Wasserstoff-Ionen, H+, abgeben (funktionelles Kriterium).

Basen sind Hydroxy-Verbindungen, die in wässriger Lösung Hydroxid-Ionen, OH, bilden.

Eine Neutralisation ist die Umsetzung äquivalenter Mengen einer Säure und einer Base, wobei die Vereinigung von H+- und OH-Ionen zu undissoziiertem Wasser die eigentliche Säure-Base-Reaktion darstellt. Es gilt die Neutralitätsbedingung: [H+] = [OH]. Die Einführung des pH-Wertes sowie der Säure- und Basenkonstante ermöglicht die quantitative Beschreibung der Dissoziationsvorgänge bei Säuren und Basen.

Die Schwächen der Arrhenius-Theorie liegen in der Begrenzung des Basebegriffes auf Verbindungen, die Hydroxy-Gruppen enthalten und der Beschränkung auf wässrige Systeme. Darüber hinaus wird nicht berücksichtigt, dass freie Protonen, H+, in wässriger Lösung nicht existent sind.

Siehe auch: Säure-Base-Theorie , Arrhenius-Gleichung

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Säure-Base-TheorienLevel 140 min.

ChemieAllgemeine ChemieSäuren und Basen

In dieser Lerneinheit wird auf die unterschiedlichen Säure-Base-Theorien eingegangen.