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Arrhenius-GleichungZoomA-Z

Fachgebiet - Reaktionskinetik

Die Arrhenius-Gleichung wurde 1889 von Svante Arrhenius (1859-1927) aufgestellt und beschreibt die Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeitskonstanten von der Temperatur.

k=Ae-EaRTk=ReaktionsgeschwindigkeitskonstanteA=FrequenzfaktorEa=AktivierungsenergieR=GaskonstanteT=Temperatur

Die graphische Darstellung dieser Exponentialfunktion ist nachfolgend angegeben.

Abb.1

Oft ist nur der Temperaturbereich mit relativ niedrigen Temperaturen gezeichnet, da sehr hohe Temperaturen für die Reaktionsgeschwindigkeitskonstante praktisch nicht mehr realisiert werden können.

Abb.2

Die meisten chemischen Reaktionen folgen von ihrer Temperaturabhängigkeit her der Arrhenius-Gleichung, es gibt jedoch auch zahlreiche Ausnahmen. Ein anderes Temperaturverhalten besitzen z.B.

  • Explosionen, die bei Erreichen einer Zündtemperatur "losgehen"
  • Reaktionen mit vorgelagertem Gleichgewicht, dessen Temperaturabhängigkeit berücksichtigt werden muss
  • enzymkatalysierte Reaktionen, weil das Enzym in der Hitze zerstört wird

Siehe auch: Aktivierungsenergie

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Temperaturabhängigkeit der ReaktionsgeschwindigkeitLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Die Geschwindigkeit einer Reaktion hängt stark von der Temperatur des Reaktionsgemisches ab. Die Zusammenhänge werden in dieser Lerneinheit behandelt.

ReaktionsgeschwindigkeitskonstanteLevel 245 min.

ChemiePhysikalische ChemieKinetik

Die Lerneinheit behandelt die Temperaturabhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten. Die verschiedenen Theorien hierzu werden dargestellt.