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AräometerZoomA-Z

Fachgebiet - Labortechnik

Abb.1

Das Aräometer (auch Densimeter, Senkspindel) ist ein mit einer genauen Einteilung versehenes Glas- oder Metallinstrument zur Bestimmung der spezifischen oder absoluten Dichte einer Flüssigkeit. Die Arbeitsweise eines Aräometers beruht auf dem Archimedischen Prinzip, nach dem der Auftrieb, der auf einen in einer Flüssigkeit befindlichen Körper wirkt, der verdrängten Masse der Flüssigkeit entspricht, d.h. je tiefer das Aräometer in die Flüssigkeit eintaucht, desto geringer ist deren Dichte. Das verschlossene Instrument besitzt am unteren Ende eine kolbenartige, oft mit Blei gefüllte Verdickung. Es taucht senkrecht in die Flüssigkeit ein. Auf einer Skala am oberen ausgezogenen Teil lässt sich der entsprechende Dichtewert ablesen. Die Geräte sind auf die zu messenden Flüssigkeiten und auf eine Standardtemperatur, gewöhnlich 4°C oder 20°C, geeicht. Aräometer werden z.B. zur Dichte- und Reinheitsbestimmung in Akkumulatoren und Milch oder bei der Konzentrationsanalyse von Säuren oder Alkohol eingesetzt.

Abb.2
Dichtebestimmung von Flüssigkeiten