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ApoenzymZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie

Viele Enzyme benötigen ein Coenzym, um katalytisch wirksam zu sein. Das reine Enzymprotein ohne Coenzym wird als Apoenzym bezeichnet. In dieser Form ist das Enzym nicht aktiv. Tritt das passende Coenzym hinzu, entsteht aus dem Apoenzym das katalytisch aktive Holoenzym. Ist das Coenzym nicht-kovalent gebunden, kann man es häufig leicht mittels Gelfiltration oder Dialyse abtrennen und auf diese Weise das Holoenzym in das Apoenzym überführen.

Beispielsweise benötigen Dehydrogenasen im Allgemeinen ein Coenzym, das als Elektronenüberträger dient. Die Dehydrogenase als solche stellt das Apoenzym dar. Zusammen mit dem Coenzym (z.B. NAD1) als Elektronenüberträger) liegt die Dehydrogenase als Holoenzym vor und kann die Reaktion katalysieren.

1)NAD: Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

EnzymeLevel 160 min.

BiochemieStoffwechselBiokatalyse

Es werden die Grundlagen einer enzymatischen Reaktion beschrieben, sowie die grundsätzlichen Merkmale von Enzymen. Das aktive Zentrum wird erklärt sowie das Schlüssel-Schloss-Prinzip bzw. der Induced Fit. Außerdem werden die Begriffe Apo- und Holoenzym und Isoenzym bzw. Alloenzym erläutert.

OxidoreduktasenLevel 390 min.

BiochemieStoffwechselEnzyme und Enzymklassen

Beschreibung der Merkmale einer enzymatischen Reaktion, die durch Oxidoreduktasen katalysiert wird. Beispiele für Oxidoreduktasen.

Enzymregulation - EinführungLevel 130 min.

BiochemieStoffwechselBiokatalyse

Es werden allgemeine Grundlagen der Regulation eines Enzyms erläutert, darunter Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Enzymkonformation und -konzentration und Multienzymkomplexe.