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ApikaldominanzZoomA-Z

Fachgebiet - Botanik

Als apikale Dominanz oder Apikaldominanz wird ein Prozess bezeichnet, bei der die End- oder Gipfelknospe einer Pflanze das Auswachsen von Achselknospen inhibiert. Diese vollständig oder auch teilweise ablaufende Unterdrückung von Seitenknospen wird vor allem durch Auxine (IES) vermittelt, die in der Endknospe gebildet und in die Sprossachse abgegeben werden. Hohe Auxin-Konzentrationen in der Sprossachse hemmen die Bildung von Leitbündeln zwischen Sprossachse und Seitenknospen und verringern so den Assimilattransport in die Seitenknospen, die nun im Vergleich zur Endknospe deutlich langsamer wachsen.

Pflanzen mit starker Apikaldominanz sind beispielsweise Sonnenblumen, während die Apikaldominaz bei Tomaten nur gering ausgeprägt ist.

Siehe auch: Auxine