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Christian Boehmer AnfinsenZoomA-Z

Biographie

Geboren
26. März 1916 in Monessen (Pennsylvania, USA)
Gestorben
14. Mai 1995 in Randallstown (Maryland, USA)

Anfinsen beschäftigte sich genauso wie Moore und Stein mit dem Enzym Ribonuclease. Dieses Enzym zeigt eine ungewöhnliche Stabilität, die ihm durch vier Disulfidbrücken verliehen wird. Anfinsen gelang es die Disulfidbrücken reversibel zu lösen und entwickelte dabei bis heute gültige Strukturregeln. Seine thermodynamische Hypothese ist eine der wesentlichen Grundlagen für unser heutiges Verständnis der Proteinstrukturen und das Modelling. Er erhielt dafür den Nobelpreis, den er mit Moore und Stein 1972 teilte.

Chronologie

1916Geboren am 26. März in Monessen (Pennsylvania, USA)
1933 - 1937Smarthmore College, BSc
1937 - 1939University of Pennsylvania, MSc.
1939 - 1943Harvard University, PhD.
1943 - 1950Postdoc und Assistance Professor an der Harvard Medical School
1950 - 1962Gruppenleiter am National Institute of Health in Bethesda, Maryland
1962 - 1963Professor für Biochemie Harvard University, Cambridge, MA
1972Chemie-Nobelpreis
1963 - 1980Professor am National Institute of Health in Bethesda, Maryland
1982 - 1995Professor an der Johns-Hopkins-University in Baltimore, Maryland
1995Gestorben am 14. Mai in Randallstown (Maryland, USA)