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AnalgetikaZoomA-Z

Fachgebiet - Pharmazie

Analgetika (von griechisch an als verneinender Vorsilbe und griechisch algos "Schmerz") ist der medizinische Fachausdruck für Schmerzmittel. Die in Analgetika enthaltenen Wirkstoffe beeinflussen die Biosynthese von Verbindungen, die eine biochemische Rolle bei der Schmerzwahrnehmung spielen. Beispielsweise hemmt Acetylsalicylsäure die Synthese von Prostaglandinen, die u.a. Funktionen bei der Schmerzentstehung haben. Ein weiterer Wirkungsmechanismus besteht darin, als Agonist an Rezeptoren zu binden und somit die Weiterleitung des Schmerzes zu unterdrücken. So bindet Morphin, der Prototyp aller Opioid-Analgetika an Opioid-Rezeptoren und wirkt dort als Agonist der körpereigenen Endorphine, so dass die Schmerzempfindung unterdrückt wird.

Siehe auch: NSAID , Nozizeptor

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

2.1 - Aspirin - Historie und AllgemeinesLevel 145 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin.

2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)Level 4100 min.

PharmazieArzneimittelThemenreise Wirkstoffe

Die Abschnitte dieser Lerneinheit beschreiben die historischen Zusammenhänge und die Entdeckung des Aspirins durch Felix Hoffmann, sowie die im Laufe des 20. Jahrhunderts neu entdeckten Indikationsgebiete für Aspirin. Nach einer ausführlichen Behandlung der biochemischen Grundlagen der Aspirin-Wirkung durch Hemmung der Cyclooxygenase im Arachidonsäure-Stoffwechsel folgen eine Erläuterung der medizinisch-chemischen Zusammenhänge zwischen den Indikationsgebieten Schmerz, Entzündung, Fieber sowie Herz-Kreislauferkrankungen und der Aspirin-Wirkung. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Kapitel, in dem die Struktur der Cyclooxygenase und die molekularen Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase beschrieben werden.