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AmideZoomA-Z

Fachgebiet - Organische Chemie, Anorganische Chemie

Amide ist eine Gruppenbezeichnung für Verbindungen die sich von Ammoniak ableiten lassen und bei denen ein oder mehrere Wasserstoff-Atome durch anorganische oder organische Säurereste (Säureamide) oder durch Metalle (Metallamide, Salze des Ammoniaks, z.B. Natriumamid NaNH2) ersetzt worden sind.

Je nachdem wie viele Wasserstoff-Atome ersetzt wurden, spricht man von primären, sekundären oder tertiären Säureamiden: RCONH2, (RCO)2NH, (RCO)3N. In Biomolekülen kommen vor allem primäre Amide vor, die sich von Carbonsäuren und primären Aminen ableiten. Charakteristisch für sie ist die Amid(o)-Gruppe R-CO-NH-R'. Beispielsweise enthalten die Aminosäuren Asparagin, Glutamin und N-Formyl-methionin Amid-Gruppen. Die Verknüpfung benachbarter Aminosäuren innerhalb von Proteinen erfolgt ebenfalls über Amidbindungen (Peptidbindungen).

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Interpretation von C,H,O-VerbindungenLevel 260 min.

ChemieAnalytische ChemieIR/Raman-Spektroskopie

Dieses Kapitel beinhaltet die Interpretation von IR- und Raman-Spektren der Verbindungen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen. Anhand wichtiger Gruppenfrequenzen soll man nach Durcharbeiten dieses Abschnittes in der Lage sein, die einzelnen Stoffklassen zu unterscheiden.

Chemie für Mediziner: Carbonyl-VerbindungenLevel 160 min.

ChemieOrganische ChemieCarbonyl-Verbindungen

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Gruppen der Carbonyl-Verbindungen mit Eigenschaften und ihrem chemischen Verhalten vorgestellt.

Struktur, Eigenschaften und Nomenklatur von CarbonsäurenLevel 225 min.

ChemieOrganische ChemieCarbonsäuren

Diese Lerneinheit beschreibt die Struktur, die Eigenschaften und die Nomenklatur der Carbonsäuren.

CarbonsäurederivateLevel 230 min.

ChemieOrganische ChemieCarbonsäuren

Die Lerneinheit beschreibt grundlegend die ersten Carbonsäureverbindungen sowie deren Derivate.