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AdhäsineZoomA-Z

Fachgebiet - Biochemie, Zellbiologie, Immunologie

Adhäsine (von lat. adhaesio "anhaften") sind Proteine, die den Kontakt zwischen bestimmten Zellen ermöglichen.

Bakterielle Adhäsine sind meistens Glycoproteine oder Glycolipide der bakteriellen Zelloberfläche, die einem Bakterium das Anheften an seine Wirtszelle ermöglichen und daher eine wichtige Rolle im Infektionsprozess spielen.

Eukaryontische Adhäsine sind Glycoproteine der Plasmamembran, die mit dem Cytoskelett oder der extrazellulären Matrix interagieren und die für die Kommunikation der Zellen untereinander wichtig sind. Adhäsine spielen außerdem eine wichtige Rolle für die Wechselwirkung zwischen Immunsystem und Tumorzellen. Je mehr Adhäsine auf einer Tumorzelle sind, desto invasiver ist dieser Tumor und desto schneller wird er Metastasen bilden.

Adhäsine werden eingeteilt in:

Siehe auch: Adhäsionsmoleküle

1)CAM: cellular adhesion molecule
2)CD: cluster of differentiation