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ÜberspannungZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Die Erscheinung, dass bei einer Elektrolyse eine um einen bestimmten Wert höhere Spannung erforderlich ist, als es der berechneten Galvani-Spannung (Zersetzungsspannung) entspricht, wird als Überspannung bezeichnet. Dieser Effekt wird insbesondere bei der Abscheidung von Gasen, aber auch bei der kathodischen Metallabscheidung beobachtet.

Die Größe der Überspannung hängt von Art und Konzentration des Elektrolyten, von der Art und Oberflächenbeschaffenheit des Elektrodenmaterials, von der Stromdichte (Stromstärke im Verhältnis zur Elektrodenoberfläche) sowie von Druck und Temperatur ab. Die Erscheinung der Überspannung besitzt durch die resultierenden Verschiebungen in der elektrochemischen Spannungsreihe große praktische Bedeutung (Verhinderung der Wasserstoffabscheidung im Bleiakkumulator, Chloralkali-Elektrolyse, Polarograhie).

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Redoxpotential und ÜberspannungLevel 130 min.

ChemieAllgemeine ChemieElektrochemie

Die Begriffe Redoxpotential und Überspannung werden an einem Beispiel erklärt. Außerdem wird das Zustandekommen von Überspannungen näher betrachtet.

Impedanz, KurzfassungLevel 310 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Kurze Zusammenfassung des Ziels und der Vorgehensweise der Impedanzspektrometrie

ImpedanzLevel 230 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Theorie zur Impedanz und Applet zur Verdeutlichung des Messprinzips