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ÄquivalenzleitfähigkeitZoomA-Z

Fachgebiet - Elektrochemie

Die Äquivalenzleitfähigkeit Λeq  (auch Äquivalentleitfähigkeit) ist definiert als die spezifische Leitfähigkeit χ  pro Mol einwertiges Ion pro Kubikmeter oder spezifische Leitfähigkeit pro Konzentration c des einwertigen Ions:

Λeq=Λνz=χνzc=χνznVΛ=molare Leitfähigkeitn=Molzahlν=stöchiometrischer Faktorz=LadungszahlV=Volumen

Will man z.B. die Leitfähigkeit von Kaliumchlorid und Aluminiumsulfat vergleichen, müssen beim Aluminiumsulfat νz=23=32=6 positive / negative Ladungen berücksichtigt werden.

Die Bezeichnungen Äquivalent- oder Äquivalenzleitfähigkeit werden neuerdings vermieden. Stattdessen wird eine "molare Leitfähigkeit" bezogen auf eine Konzentration, die den 1/νz Teil der Formeleinheit einspricht, verwendet.

Die spezifische Leitfähigkeit ist der Kehrwert des spezifischen Widerstandes.

Die Äquivalenzleitfähigkeit steigt mit zunehmender Verdünnung und geht bei unendlicher Verdünnung in die Grenzleitfähigkeit über.

Lerneinheiten, in denen der Begriff behandelt wird

Anwendungen der elektrolytischen LeitfähigkeitLevel 120 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Es werden die Anwendungsbeispiele der elektrolytischen Leitfähigkeit behandelt (z.B. die Elektrophorese).

Elektrolytische LeitfähigkeitLevel 130 min.

ChemiePhysikalische ChemieElektrochemie

Es wird die elektrische Leitfähigkeit einer Flüssigkeit behandelt.